Land-News

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Sonntag, 31. Dezember 2017

Allen Land - und Tierfreunden, Interessierten und

 Lesern wünsche ich eine gute Landung im Jahr 

2018




Möge euch das neue Jahr das bringen, was ihr euch wünscht, und

liebe Menschen, mit denen ihr 
Freude habt,





oder Trost findet, falls es mal nicht so gut läuft.










Freitag, 22. Dezember 2017

Schneegänse



Wetterfühligkeit kann man den Gänsen nicht nachsagen. Sie gehen bei jedem Wetter nach draußen.
Deswegen war die Stallpflicht wegen der Hühnergrippe im letzten Winter auch so grausam für sie. In diesem Winter bleiben sie davon hoffentlich verschont. *auf Holz geklopft*

Ich freue mich jeden Tag an ihrem lebhaften Geschnatter und dem fröhlichen Planschen im Teich.
Seit letzten Sommer haben wir ja auch einen Ganter (der Weiße). Bin gespannt, welche der Damen  er im Frühjahr als "Hauptfrau" wählt und ob das Paar uns Gössel schenkt.
Die Pilgrimgänse sind selten und eine robuste, erhaltenswerte Gänserasse.

Weihnachtsgänse gibt es bei uns übrigens höchstens so:


Samstag, 9. Dezember 2017

Des einen Freud...










Die Hunde lieben Schnee. Besonders der Große findet dieses Wetter leonbergerisch. Er legt sich einfach in den Schneehaufen den "Herrchen" beim Schippen aufgetürmt hat und seine Welt ist in Ordnung. So lässt er sich notfalls einschneien. Auf seinem Fell schmilzt keine Flocke.
Der Kleine bewegt sich lieber. Er ist ja felltechnisch nicht so gut ausgerüstet. Und mit seinem Elan zieht der den Großen hin und wieder mit.


...des anderen Leid



Die Hühner finden den Schnee gruselig. Sobald eine durchgehend weiße Fläche zu sehen ist, ziehen sie den Kopf beim Hinausschauen sofort wieder zurück und bleiben lieber im Stall. Dieses Perlhuhn hat sich wohl vertan. Es ist von diesem Jahr und wollte anscheinend doch mal gucken, was das da draußen ist. Da stand es nun, etwas verloren und wusste nicht mehr zurückzukommen. Auf sein Rufen antworteten die anderen zwar, aber niemand ließ sich blicken. Der Schnee lag inzwischen recht hoch für die kleinen Füßchen. Und dass es die Flügel benutzen kann, darauf ist es nicht gekommen. Ich habe rund um den Stall einen Weg freigeräumt, damit auch das andere Geflügel ein wenig draußen herumlaufen kann und dem Perlhühnchen den Weg gezeigt. Es schien erleichtert, als es in den Stall zurückhüpfte, denn es begrüßte gleich seine Truppe. 

Dienstag, 28. November 2017

Der Kurzhaarcollie ...

... aus Sicht einer Halterin 


Dieser Beitrag soll kein Rasseportrait im eigentlichen Sinn sein. Über den Standard, Farben, Charakter und die Zucht, kann man in Hundebüchern oder natürlich im Internet alles an Infos finden, was man wissen möchte.
Mir geht es darum unseren Kurzhaarcollie zu beschreiben, so wie ich ihn erlebe.

Für Collies hatte ich schon immer eine Schwäche. Das üppige Langhaar, der schmale Kopf, die charakteristischen Kippohren, die ihm das entzückende Aussehen verleihen, und nicht zuletzt das sensible Wesen, das immer etwas aristokratisches an sich hat, ergeben für mich das Bild eines wunderbaren Hundes. Ganz sicher ist dieses Bild geprägt von Lassie. Auf jede Folge habe ich als Kind sehnsüchtig gewartet. Und wenn sie vorbei war, habe ich meinen Eltern in den Ohren gelegen, gebittet und gebettelt, dass sie mir meinen Wunsch nach einem Hund erfüllen. Bekommen habe ich leider nur einen Stoffpudel. Erst im Erwachsenenalter bekam ich endlich meinen eigenen Hund. Ein Collie war mir damals für meine kleine Wohnung zu groß und ich entschied mich für die kleinere Variante - den Sheltie. Diese Rasse ist zwar als eigenständig anzusehen, aber sie ist dem Collie sehr ähnlich.

Später zogen wir aufs Land. Wir brauchten einen größeren Hund, der aufpasst und ein bisschen was hermacht im Sinne von: könnte gefährlich sein. Zwei Hundegenerationen später bin ich wieder auf den Collie zurückgekommen. Jedoch dieses Mal auf die kurzhaarige Variante.
Wenn man - so wie ich - ein Faible für langes Fell hat, ist der Kurzhaarcollie zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber inzwischen gefällt er mir genauso gut. Im Lauf sieht man seine Muskeln, nichts wird verdeckt durch Fell.

Otto zog im Sommer letzten Jahres bei uns ein. Acht Wochen alt, sechs Kilo schwer und mit einem mutigen Herzen. Als er das erste Mal auf unseren sechzig Kilo Leonberger traf, sah man ihm an, dass ihn dieser große Hund beeindruckte. Brego kam langsam auf ihn zu. Otto blieb tapfer stehen. Wenn er gekonnt hätte, hätte er die Fäuste in die Hüfte gestemmt, aber so richtete er sich selbstbewusst auf und sagte in Hundesprache: „Ich sage, was gemacht wird.“ Und dabei ist es geblieben. Otto ist der Chef, Brego ordnet sich unter.








Otto ist ein lebhafter Hund. Na klar, er ist ein Hütehund. Er läuft gerne. Er rennt gerne. Am liebsten in großen Bögen über eine offene Fläche, so als ob er eine Schafherde einkreist.





Er ist für alles zu begeistern, außer für Unterordnung. Klassische Übungen, wie ich sie mit Brego absolviert habe, sind für Otto eine Zumutung. Brego würde sich zehnmal hinsetzen, wenn ich es von ihm verlangen würde. Otto lässt mich spätestens beim dritten Mal stehen. Nach dem Motto: Was soll das? Ich kann das und muss das nicht andauernd wiederholen.  Er lernt viel besser situativ - sprich: Soll er irgendwo warten, z.B. vor dem Bäcker,  und sich dabei hinsetzen, macht er das (meistens) ohne Murren.
Die Spaziergänge mit Brego, der mit seinen sieben Jahren schon im Rentnerschlurf unterwegs ist, sind ihm zu langweilig. Das lässt ihn auf eigene Ideen kommen und er findet Wild zunehmend interessant, was ja gar nicht geht. Daher habe ich überlegt, was ich mit ihm machen kann, um ihn sinnvoll zu beschäftigen. Mit ihm geht nichts, was mit Tempo zu tun hat, wie Agility, Reitbegleithund oder ähnliche Sportarten, weil er in Rekordzeit aufdreht. Er braucht eine Beschäftigung, bei der er den Kopf anstrengen muss und gleichzeitig zur Ruhe kommt.
Da er gerne sucht, gehen wir nun zum Mantrailing = Personensuche. Er stellt sich gut an und ich schätze, das wird ihm Spaß machen. Zusätzlich baue ich Zielobjektsuche in unsere Spaziergänge ein.

Otto ist ein feiner Hund, der keinen Druck verträgt. Kleinste Signale reichen - wenn er denn nicht abgelenkt ist. Ich muss mir also immer etwas einfallen lassen, wie ich ihn positiv bestärken kann, um die Alltagskompatibilität hinzubekommen. Wie gesagt - Üben ist nicht.
Otto ist sehr selbstständig und "geradeaus". Inzwischen habe ich raus, welche Entscheidungen ich ihm überlassen kann und wo er meine Unterstützung braucht.

Otto ist ein freundlicher, menschenzugewandter, neugieriger Hund, der fix im Kopf ist. Anderen Hunden gegenüber ist er höflich zurückhaltend. Bei Hündinnen überkommt ihn schon mal die Begeisterung. Eine Abfuhr nimmt er gentlemanlike.
Otto fordert mich. Er braucht liebevolle Konsequenz (kann ich) und eine klare Linie (daran übe ich noch). Dann ist er ein aufmerksamer Begleiter.
Und - ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man einen Leonberger hat - er ist einfach immer sauber.




Einiges von dem, was ich hier aufgeschrieben habe, liegt natürlich im Charakter des einzelnen Hundes. Sicher gibt es Kurzhaarcollies, die begeistert auf Hundeplätzen arbeiten, tolle Agilitysportler sind oder die Streber in der Hundeschule (so wie Brego einer gewesen ist). Ich gebe hier ja nur meine Erfahrungen wieder.
Ich würde mich über Kommentare andere Kurzhaarcolliehalter freuen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was begeistert euch am Kurzhaarcollie?

Freitag, 3. November 2017

In Kürze erscheint mein neuer Roman:


Die Sonnenreiterin






Um Sie ein wenig neugierig zu machen, gibt es hier eine Hörprobe.
Die Geschichte beginnt im September 1980. Brynja Jonadottir versucht ein Familiengeheimnis zu ergründen. Ihr manchmal kompromissloser Charakter stellt sowohl die Beziehung zu ihrer Familie als auch die noch zarte Liebe zu einem jungen Amerikaner auf die Probe.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

neue Hörprobe

Von meinem Roman Discovery auf See gibt es eine neue Hörprobe.

Einfach den link anklicken. Viel Spaß beim Zuhören.


Dienstag, 30. Mai 2017

Falken - frisch geschlüpft

Sechs Eier hatte das Falkenweibchen in unserem Blumenkasten abgelegt. Fünf Küken sind geschlüpft. Vielleicht kommt das sechste ja noch. Fünf Stück werden ihnen allerdings auch ordentlich Arbeit machen. Da muss so manche Maus gefangen werden.
Herzlich willkommen in der Welt, kleine Falken.