Land-News

Land-News

Donnerstag, 9. März 2017


Wir halten Pilgrimgänse. Das ist eine alte, vom Aussterben bedrohte Landrasse. Das Besondere an diesen Gänsen ist die Kennfarbigkeit. Das heißt, man kann an den Küken bereits das Geschlecht erkennen - die Ganter sind weiß und die Gänse grau gefärbt.
Diese Rasse hat noch einen gut ausgeprägten Bruttrieb und zieht die Gössel zuverlässig groß (was leider nicht mehr bei allen Gänserassen der Fall ist).



                               Dottla, Wilma und Merle, März 2017


Vorgestern lag das erste Gänseei im Stall.


                                              hinten Gänseei, vorne Hühnerei

Da wir keinen Ganter haben sind die Eier unbefruchtet. Brutverhalten zeigen die Gänse trotzdem. Sie scharren eine Mulde, legen Zweige und Gräser hinein und polstern alles mit Stroh und eigenen ausgezupften Daunenfedern aus dem Brustgefieder. Allerdings sammel ich die Eier ab und räume das Nest weg. Brüten ist anstrengend und da der Erfolg von Vorneherei n ausgeschlossen ist, sollen sie sich gar nicht erst setzen.
Ansich wollte ich in diesem Jahr einige Eier (man kann befruchtete Eier kaufen) von ihnen bebrüten lassen. Gössel sind die entzückendsten Küken, die man sich vorstellen kann.



                                 Dottla, Wilma und Merle, Mai 2015


Doch bei der Aussicht auf eine erneute Stallpflicht im nächsten Winter habe ich mich dagegen entschieden. Das ist mehr als schade.  Aber da muss ich vernünftig sein. Der Platz ist einfach sehr begrenzt.
Allerdings werde ich im Spätsommer einen jungen Ganter von diesem Jahr dazukaufen. Die Gruppe ist einfach vollständiger. Außerdem passt der Ganter gut auf. Und im nächsten Jahr sehen wir weiter.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen