Land-News

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Sonntag, 30. April 2017

Die ersten Küken sind da

Neun wunderschöne Küken sind vor zwei Wochen geschlüpft. Davon sind zwei Perlhühner. Leider waren die Temperaturen bislang so niedrig, dass sie nicht nach draußen konnten. Aber heute  ist ein wunderschöner Tag, der Kükenauslauf liegt in der Sonne und ich habe ihnen die Klappe geöffnet. Eine Weile dauerte es schon, bis die ersten sich in das neue aufregende Stück Außenwelt wagten.
Doch die picken nun fröhlich herum, während die anderen noch in der Luke sitzen oder es vorziehen, erstmal abzuwarten, wie es den anderen ergeht und dann nachzukommen.





 

Donnerstag, 20. April 2017

Die Zecke (Ixodida) gehört zu den Spinnentieren (Arachnida) und in der Unterklasse zu den Milben (Acari). Sie ist ein Parasit und ernährt sich vom Blut ihrer Wirtstiere. Ihr Lebensraum ist da, wo ihre bevorzugten Wirte leben. Sie ist sehr widerstandsfähig und kommt daher beinahe überall vor.
Zecken sind winzig, wie ein schwarzes Pünktchen. Und auch im vollgesogenen Zustand würde man sie sicher nicht als Feind betrachten. Insofern könnte mir dieses Tier gänzlich schnuppe sein.
Wenn ..., ja wenn sie sich nicht ausgerechnet meine Hunde als Wirtstiere aussuchen würden.
Unser Großer ist mit einem wunderbaren langen Fell ausgestattet. Es hat die Farbe wie Herbstlaub
mit einer schwarze Maske. Schwarzes Pünktchen auf schwarzem Fell ist schwer auszumachen. Und daher sehe ich sie erst, wenn sie angebissen haben. Bevorzugt setzten sich sich an die Augenbrauen und Lefzen.
In diesem Jahr ist es besonders schlimm. Bereits im März scheint ein besonderer Zeckenfreund sie wie mit einem Füllhorn über das Land gestreut zu haben. Oder vielleicht war es auch ein Hundehasser. Keine Ahnung. Auf jeden Fall hat unser Hund täglich ungefähr 10 - 15 Zecken am Körper. Manche finde ich nicht. Die saugen sich voll, fallen ab und hin und wieder zertreten wir eine. Blutgematsche auf dem Fußboden.
Außerdem sind sie in diesem Jahr besonders aggressiv. An den Bissstellen bilden sich Wunden und Entzündungen. Vorallem wenn der Hund sie erreichen kann und sich kratzt.
Unser kleiner Hund ist nicht so stark betroffen. Sein Fell ist kurz und hellbraun. Auf ihm sieht man sie sofort krabbeln und ich kann sie absammeln, bevor sie angebissen haben.
Bislang konnte ich verhindern, den Hunden Gift auf die Haut zu träufeln. Schwarzkümmelöl hat die Zecken abgewehrt. Hilft leider in diesem Jahr nicht. Bei der Menge der Zecken ist mir das Risiko einer Ansteckung mit Borrelien oder Anaplasmose-Erregern zu hoch. Daher werde ich wohl nicht darum herumkommen, ein entsprechendes Mittel aufzutragen. In diesem Jahr steht der Nutzen vor dem Risiko, dass die Hunde das Mittel nicht gut vertragen.

Bei der Zecke links sieht man am Kopf besagtes schwarzes Pünktchen. Unfassbar, wie die ihren Umfang vermehren können. Und das ohne, dass die Haut ausleiert.
Das Pünktchen ist übrigens ein Männchen, das gerade das Weibchen begattet. Diese Vermehrung habe ich verhindert. Aber das ist noch nicht mal besagter Tropfen auf dem heißen Stein. Ich bin sicher, die Zecken werden eines Tages die Welt beherrschen.